Leider gibt es das “Bulk Rename Utility” für Mac OS X nicht. Verschiedene Mac User haben sich mit Automator oder sehr einfachen Tools geholfen. Bei allen Tools hat man jedoch keinen Zugriff auf alle Exif-Tags. Manche Tools lesen nur das Datum aus und ersetzen den Dateienamen damit, bieten jedoch kaum Eingriffsmöglichkeit in den Dateinamen.

Wer sich mit Exif beschäftigt stößt früher oder später auf das “exiftool“. Im ersten Moment dachte ich, ein kompliziertes Tool mit Kommandozeile. Erstaunt war ich, als ich feststellte, dass das Tool bereits die Möglichkeit zum Umbenennen hat, ich muss also kein Skript schreiben – puh!

Folgender Befehl fügt das Exif-Aufnahmedatum vor den Dateinamen im aktuellen Verzeichnis:

exiftool '-FileName<CreateDate' -d '%Y%m%d_%H%M%S_%%f.%%e' .
 

Nach einigen Wochen mit Mac OS X haben sich bei mir folgende Programme angesammelt. Zuerst die Programme, die sowohl auch unter Windows eingesetzt wurden:

  • Photoshop Elements und Premiere Elements
  • Autopano Giga (Panorama Software)
  • Blender
  • Celestia
  • eclipse
  • Firefox
  • FreeMind
  • Gimp (leider ist die Portierung weniger gut gelungen)
  • OpenOffice
  • Scribus
  • Stellarium
  • VirtualBox
  • XnViewMP (leider nicht so umfangreich wie die Windows-Version)

Folgende Programme als Ersatz:

  • Cog (als MP3/OGG-Player) statt AIMP2
  • HDRtist statt Oloneo (ich warte auf die Portierung…)
  • muCommander statt FreeCommander

Gesamt betrachtet sind die meisten Programme aus dem Open-Source-Umfeld. Somit ist die Umstellung nicht groß gewesen. Ein großer Nachteil ist die Menüleiste, die immer links oben und vom aktiven Programm abhängig ist.

Interessant ist AppleScript, mit dem Abläufe programmiert werden können. Wer nicht gerne programmiert, kann mit Automator Abläufe per Mausklick erstellen. Mein erstes AppleScript ist auch schon fertig.

 

AppleScript ist eine Skriptsprache um Programme zu steuern. Das klappt nur soweit, wie das jeweilige Programm AppleScript unterstützt. Das erste Skript soll ein TV-Programm von der Dreambox 7025 über VLC zu starten:

if appIsRunning("VLC") then
    do shell script "open -a VLC"
end if
tell application "VLC"
    activate
    OpenURL "http://192.168.0.150/web/stream.m3u?ref=1%3A0%3A1%3A6DCA%3A44D%3AA401%3AFFFF0000%3A0%3A0%3A0%3A"
    play
end tell

on appIsRunning(appName)
    tell application "System Events" to (name of processes) contains appName
end appIsRunning

 

 

Etwas knifflig war das Einrichten des VLC, damit ich im TV-Browser direkt auf den Sender umschalten kann. Die Programmauswahl geht nicht. Über das Terminal konnte ich das Programm dann finden und direkt in den Dialog eintragen:

 

 

 

Wie üblich ging die Suche nach einer Alternative los. Doch unter Mac OS X ist die Lösung zu einfach: Mac OS X basiert auf Unix. Also ein Terminal geöffnet und zuerst das device ermittelt und anschliessend mit dem Befehl dd das iso-File erzeugt.

  1. drutil status
    In der Ausgabe nach Name: suchen – z.B. /dev/disk2
  2. dd if=/dev/disk2 of=/Users/<name>/Desktop/<image>.iso

Eventuell muss davor ein diskutil unmount /dev/disk2 erfolgen.

Das ganz mit Bordmitteln und ohne Toolinstallation, mit dem womöglich noch eine Toolbar mit Werbung im Firefox installiert wird.

 

Die Umstellung vom Windows-PC auf iMac bedeutet die Suche nach alternativen Programmen. Beim er-google-n der Programme stoße ich immer wieder auf die Seite alternativeto.net. Dort habe ich schon einige Alternativen gefunden! Mehr im kommenden Erfahrungsbericht!

 

Jetzt ist es passiert! Der Windows-PC fliegt raus und wird durch einen iMac ersetzt.

Jetzt werden die Daten vom PC auf das NAS kopiert und dabei auch etwas aufgeräumt.

 

Nun sind die Snapshots eingerichtet. Vorerst habe ich anhand der Beschreibung von harryd einen stündlichen und täglichen Snapshot eingerichtet. Ein Punkt weniger auf der ToDo-Liste…

  1. Snapshots (täglich, monatlich)
  2. Backup auf Wechselplatte
  3. Hinzufügen von Platten

 

 

Tja die Übertragungsgeschwindigkeit schwankt immer noch. Bei vielen kleinen sind es max. 20 MB/s und bei großen geht es bis zu 80 MB/s. Folgende Testschritte werden folgen:

  1. Snapshots (täglich, monatlich)
  2. Backup auf Wechselplatte
  3. Hinzufügen von Platten (wer hat 3 x 2TB Platten gerade übrig?  ;-) )
 

NAS steht für “network attached storage“, d.h. ein Speicher, der im Netzwerk zur Verfügung steht. In einem Heimnetzwerk somit allen angeschlossenen Geräten, wie PCs, Festplattenrekorder, Webradios etc.
Seit ein paar Jahren ist dazu ein D-Link DNS-323 im Einsatz. Ausgestattet mit zwei Festplatten und einem Gigabit-Netzwerk, war es dann doch mehr als Backup im Einsatz. Grund: die Schreib- und Lesegeschwindigkeit war mit 20-30 MB/s nicht schnell.

Nach einiger Zeit waren auch die eingesetzten 500GB-Festplatten voll und dann kam die Frage: “Was nun?”. Klar, eine 2TB-Platte war inzwischen preisgünstig, aber wie geht der Wechsel? Erst alle Daten auf PC kopieren, anschließend die Festplatten wechseln und die gesamten Daten zurückkopieren? Das dauert ganz schön lange, geht aber nicht anders.

In der zwischenzeit habe ich eine Video (empfehlenswert!!) von dem Dateisystem ZFS gesehen und war begeistert. Grund: es ermöglicht Snapshots vom Dateisystem anzulegen, neue Festplatten können einem sogenannten Pool hinzugefügt werden, d.h. sind die vorhandenen Festplatten voll, werden neue hinzugefügt.

Um ZFS einzusetzen gibt es drei Möglichkeiten: mit OpenSolaris, mit FreeBSD und mit Linux. Bei Linux ist es momentan schwer einsetzbar, da die Lizenzbedingungen beider Produkte nicht kompatibel sind, d.h. hier ist sehr viel Handarbeit notwendig. OpenSolaris ist auf Grund veränderter ShareHolder-Bedingungen nicht mehr so richtig “open”. Dann bleibt noch FreeBSD übrig ;-)

In der Distribution von FeeBSD ist bereits ZFS vorhanden und kann mit wenigen Befehlen eingerichtet werden. Aus diesen und weiteren Grüden haben einige Entwickler ein NAS-Betriebssystem namens FreeNAS entwickelt. Es lässt sich mit einer WebGUI sehr elegant konfigurieren und administrieren.

Somit waren die Voraussetzungen für ein Nachfolger-NAS gegeben und ein “alter” PC diente als Ausgangsbasis. Das Projekt ist aber noch nicht abgeschlossen, was weiter unten dargestellt wird.

Mir war auf Grund von Recherchen klar, dass ZFS Ressourcen benötigt. Einerseits viel Speicher und eine schnelle CPU, da für alle Datenblöcke Prüfsummen berechnet werden (siehe Video). Der “alter” Rechner müsste aber ausreichen: AMD Athlon 64 X2 4600 mit 2 GB auf einem Asus-Board mit 6-SATA II Ports. Aus dem D-LINK standen zwei 2TB-Platten zur Verfügung – nun fehlte noch eine Platte für das geplante RAID5 und eine SSD für das Betriebssystem.

Das Betriebbsystem war sehr schnell installiert, da keine grafische Oberfläche notwendig ist. Die komplette Konfiguration erfolgte nur über WebGUI.

Zuerst die Festplatten einfügen:

Anschließend einen virtuelles Gerät anlegen (hier wird RAID5 festgelegt):

Nun erfolgt die Benennung eines Datenpools:

Damit Windows auf den Datenpool zugreifen kann, wird CIFS/SMB benötigt (dazu ist SAMBA in FreeNAS bereits enthalten).

Das Einrichten eine Freigabe schliesst die FreeNAS-Konfiguration ab:

Nun steht ein NAS mit der Freigabe zur Verfügung!

Jetzt kommt die spannende Frage: Wie schnell ist nun das System? Dazu eine große Datei auf das NAS geschoben und … “Was? Nur 30 MB/s?”

Fortsetzung mit Lösung folgt …

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