Gerade teste ich das neue Ubuntu 9.10 – diesmal die 64bit Variante. Die Bootzeit wurde drastisch reduziert! Nach GRUB2 Auswahl war der Login nach 34 Sekunden da. Wow!
Auf der Suche nach einer Alternative für den Acrobat Reader bin ich auf einer Seite der Free Software Foundation gelandet – PDFreaders.org. Erstaunt war ich über dem Verfügbarkeit von “Okular” – den kenne ich nur von KDE. Über den Link gelang ich zur Seite “The KDE on Windows Project“. Jetzt wurde es interessant!
Schnell eine Virtuelles XP aktiviert und die Installation nach Anleitung durchgeführt. Und tatsächlich – KDE-Prorgamme unter Windows. Wow!
Ach ja – Okular hat auch funktioniert
Zum Aufräumen der Festplatte verwende ich unter Windows das Tool SequoiaView, das die Belegung grafisch darstellt und auf einen Blick eine Einschätzung zulässt. D.h. gibt es große Dateien, die nicht mehr benötigt werden, sind es viele kleine Dateien… Zugrund liegt die Idee, jede Datei proportianal zur Größe darzustellen – sogenannte TreeMaps. Um auch unter Ubuntu so schön aufräumen zu können, gibt es GD Map.
Ubuntu hat zwar ein einfaches Launchy in Form der Tastenkombination Alt+F2, doch das ersetzt Launchy nicht richtig. Also das Linux-File heruntergeladen und über den Paketmanager installiert (.deb-File nur doppelklicken). Abweichend von der Windows-Version erfolgt der Aufruf mit Ctrl+Space!
Ist die Video-DVD CSS-verschlüsselt, geht das eigentlich nicht. Auch die Installation von vlc löst das Problem nicht. Die Suche nach der Lösung führte dann über Utuntu-Users zur libdvdcss. Dort sucht ihr euch unter “Get libdvdcss” unter “releases” die aktuelles Version heraus. Das Ganze hat bei mir nach einem Reboot funktioniert. Fertig!
Bisher fehlten zwei Programme bei Ubuntu: Screamer und Xnview. Für Screamer habe ich bereits Ersatz gefunden. Und nun gibt es ein Programm das mir gut gefällt (daher nur “Alternative” statt “Ersatz”): gThumb! Einfach über Anwendungen -> Hinzufügen/Entfernen… das Programm auswählen. Leider ist es bei JPEGs nicht sehr schnell. Die Suche geht also weiter….
Streamtuner eignet sich als Ersatz zu Screamer. Nur der verwendete Player “audacious” gefällt mir nicht, kann aber problemlos durch beispielsweise vlc ausgetauscht werden. Dazu unter Bearbeiten->Einstellungen in der Auswahl “Anwendungen” bei den Aktionen “Einen Stream anhören” und “Eine .m3u Dateu anhören” folgendes Kommando eintragen: vlc %q
Fertig!
Der Versuch, Screamer über Wine zu benutzen schlug fehl – leider.
Die gebrauchte Grafikkarte ist eingebaut und der Rechner inzwischen wieder online. Der Desktop wirkt noch aufgeräumt. Das dürfte bleiben, da Ubuntu ein “Launchy” bereits eingebaut hat – Alt+F2. Leider gibt es “Screamer” (noch?) nicht. Gut, Web-Radios kann man auch über Homepages starten, aber viele dieser Übersichtsseiten sind mit Werbung überladen. Doch zurück zu Ubuntu und zum noch aufgeräumten Desktop:
Diesen Artikel muss ich aber leider Continue reading »
Naja, eigentlich gefällt mir KDE besser, aber dann konnte ich es nicht lassen und habe Ubuntu 8.10 auf VMWare installiert. Und war sofort überrascht! Läuft perfekt, alle fehlenden Applikationen waren dank der schnellen Server zügig nachinstalliert.
Durch höher werdenen Verbreitungsgrad von Open Source Software, die unter Windows und Linux zur Verfügung stehen, erscheint das Betriebssystem zunehmend unwichtiger. Sei es Firefox, Thunderbird, Gimp, Blender, OpenOffice, Filezilla, VLC, Celestia, TV-Browser, eclipse, FreeMind – alles da bzw. leicht zu installieren. Die Liste fehlender Applikationen wird bestimmt noch größer, aber ich denke, dazu gibt es Alternativen. Beispiel: Screamer, Xnview.
Und selbst alle mir wichtigen Firefox-Plugins sind da (klar, sind auch Plattformunabhängig!), wie Greasemonkey, Noscript, Firebug, Scrapbook.
Der Test könnte noch umfangreicher sein, wäre da nicht das Problem mit meiner Grafikkarte im Testrechner. Die hat sich nämlich verabschiedet und nun muss ein Ersatz her. Ist die dann verbaut, geht der Testbericht weiter…


